I love that poem by Peter Handke.
Gedicht an die DauerIn der anderen Bucht stand ein Mandelbaum
die Schalen halb offen wie Luftmuscheln.
Ich stieg hinauf und schüttelte die Äste,
dass es unten auf dem Boden ein Prasseln gab,
welches mir heute noch,
zurück in der kontinentalen Kaltluft,
in meinen Ohren tönt.
Dann schwammen wir zu dritt im weinfarbenen Meer,
selig, und auch ein bisschen verlegen vor Seligkeit.
Auf dem Rückweg pflückten wir Weintrauben,
die sich hinaufflochten in die Manna-Eschen,
pflückten die gelben und bläulichen Feigen,
umsurrt von Hornissen,
bedrängt von den früchteneidischen Ziegenböcken,
pflückten die noch nicht reifen bekrönten Granatäpfel,
Insignien unserer puren Anwesenheit,
pflückten die langen Schoten von Johannisbrotbaum,
die mit den glänzenden erbsenförmigen steinharten Kernen darin
kamen, alle Hände voll mit dem,
was der Ausklang eines einzigartigen Mahles werden sollte,
zurück zu unserem Ufer
und blieben noch lange dort,
den Blick auf das Schiff mit dem Sonnensegel,
und weiter im Kreis auf das hitzeflirrende
zikadenschrillende Landesinnere